Wofür ist Thessaloniki kulinarisch bekannt?+
Thessaloniki gilt weithin als Griechenlands kulinarische Hauptstadt. Seine charakteristischen Geschmäcker sind Bougatsa (knuspriger Filoteig mit Grießcreme oder Käse), Trigona Panoramatos (sirupgetränkte Filoteig-Hörnchen gefüllt mit Creme), Soutzoukakia (mit Kreuzkümmel gewürzte Fleischbällchen aus dem kleinasiatischen Erbe der Stadt), Muscheln aus dem Thermaischen Golf und lange Tische mit Mezedes, hinuntergespült mit Tsipouro oder Ouzo.
Welches Viertel ist am besten zum Auswärtsessen?+
Ladadika, das restaurierte Lagerhausviertel am Hafen, ist der einfachste Ort, um zwischen Tavernen und Mezedopoleia zu schlendern. Das Stadtzentrum rund um Aristotelous und die Märkte Modiano und Kapani ist voller Möglichkeiten, Ano Poli hat einfachere Tavernen mit Aussicht, und Valaoritou ist das nächtliche Barviertel.
Wie teuer ist das Auswärtsessen in Thessaloniki?+
Es ist spürbar günstiger als Athen oder die Inseln. Streetfood-Grundnahrungsmittel wie ein Koulouri, eine Bougatsa oder ein Gyros kosten nur ein oder zwei Euro, ein geteiltes Meze-Essen mit Tsipouro läuft auf etwa €15–25 pro Person hinaus, und selbst die gehobenen Restaurants der Stadt sind nach westeuropäischen Maßstäben bescheiden.
Muss ich einen Tisch reservieren?+
Die meisten Tavernen und Mezedopoleia sind ohne Reservierung, aber die beliebtesten Orte — Mourga zum Beispiel — und jedes Restaurant an einem Freitag- oder Samstagabend sind schnell voll, daher lohnt es sich, für das Abendessen in der Hochsaison im Voraus zu reservieren.
Ist Thessaloniki gut für Vegetarier?+
Ja. Die Meze-Tradition baut auf Gemüsetellern auf — Dips wie Tzatziki und Fava, gegrillte oder gefüllte Paprika, Dolmades, gebratener Käse, Bohnen und Saisongemüse — sodass man in fast jeder Taverna oder Ouzeri leicht ohne Fleisch gut essen kann.